Kunstreichgewächse – Bitte gießen?

 

Kunstreichgewächse – Bitte gießen!

 

24. Juli bis 17. Oktober 2021

Mit zunehmender Geschwindigkeit durchdringen sich reale und virtuelle Räume. Die Topographie natürlicher Lebensräume ist uns vielfach fremd geworden. Die Wirklichkeit als Erlebnis verschwindet. Und mit ihrem Verlust wächst die Sehnsucht nach ihrer Wiederentdeckung.

In einer Zeit der Dystopien, in der multiple Krisen unsere Welt aus den Angeln heben und die Zukunft grau erscheint, macht das Museum Ulm mit dieser ersten über die digitale Plattform nextmuseum.io kuratierten Ausstellung sich auf die Suche nach dem paradiesischen Garten Eden. Der verwunschene Garten war, ist und bleibt als Ort des Rückzugs und der Idylle ein Sehnsuchtsmotiv.  Als Ideal verklärt, steht der Garten heute mehr denn je für die verlorene Einheit von Mensch und Natur. Seine Schönheit vermittelt eine Idee des Überirdischen und der Herrlichkeit des Paradieses, nach dem sich die Menschen seit Jahrhunderten sehnen.

Einem botanischen Garten vergleichbar sammelt, pflegt und zeigt das Museum Ulm in seinem denkmalgeschützten Gebäudeensemble des 15.-20. Jahrhunderts Kostbarkeiten aus 40.000 Jahren Kunst- und Kulturgeschichte. Die ausgewählten künstlerischen Positionen zum Thema Paradiesgarten werden im Ausstellungsprojekt zusammengeführt und das Museum in einen alternativen Ort des Staunens, Erlebens und Wiederentdeckens verwandelt.

Mit Werken u.a. von:

Marija Avramovic I Johanna Becker I Janieke Bekasinski I Elisabeth Eberle I Alper Goldenberg I Barbara Herold I Florian Huth I Eva-Maria Lopez I Bas Meeuws I Anselma Murswiek I RaumZeitPiraten I Janina Schmid I Meike Schröder I Calebe Simoes I Beata Targosz I Khyati Trehan I Sam Twidale I Cynthia van Wijngaarden

Mehr zum Ausstellungsprojekt auch unter nextmuseum.io.

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